Kompass
Suunto SK 7
Günstiger ist nicht immer besser, wie ich zu meinem Leidwesen feststellen musste, als mein erster Kompass eine so große Luftblase hatte, dass sich die Anzeige verhakte und ich bei einem CMAS** Übungstauchgang die Gruppe bei Null sicht 5 Minuten im Kreis führte. Anschließend war allen schwindelig und ich beschloss mich nach einem neuen Kompass umzusehen.
Meine Wahl fiel auf den Suunto SK7, einmal weil ihn der örtliche Shop vorätig hatte, aber besonders auch, weil ich von SK7 Besitzern eigentlich nur Gutes gehört hatte. Inzwischen kann ich das bestätigen.
Der SK7 hat ein langes Armband, das bequem auch über dicke Anzüge passt. Da ich es aber sehr unpraktisch finde den kompass am Handgelenk zu tragen (da können mir DIRler sagen, was sie wollen :-), habe ich ihn an einem Retrak befestigt, der an meinem Jacket eingeklemmt ist. Die Handhabung ist denkbar einfach, er ist leicht einzunorden und das Display und der Ring sind ohne Probleme abzulesen. Man kann auch ein bißchen nachlässig den Kompass benutzen -bei einem Neigungswinkel von ca. 30° hat man durchaus etwas Spielraum.
Der SK7 hat bei mir bisher in jeder Tiefe verlässlich seinen Dienst getan, aber bei einem Freund hat er einen tieferen TG etwas übel genommen und verweigerte anschließend ab 18m den Dienst. Da ein PADI OWD Kompass nicht das ist, was wir benötigen, wurde er eingeschickt und sofort ohne Probleme umgetauscht.
Fazit:
Taucht was, ist zuverlässig und bei Problemen ist der Kundenservice gut => Kaufempfehlung!
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